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Die Profilklassen

Alle Menschen werden gleich geboren, entwickeln sich jedoch entschieden anders. Manche Kinder entwickeln sich schneller als andere. Viele merken zudem sehr schnell, dass sie ein besonderes Talent haben.

Im Rahmen der Ausgestaltung der Max-Beckmann-Oberschule als Integrierte Sekundarschule mit gymnasialer Oberstufe sehen wir diese Verschiedenartigkeit unserer Schüler und Schülerinnen in Hinblick auf Herkunft, Begabung, Persönlichkeit und Interessen als Ausgangspunkt unserer pädagogischen Arbeit.

Zur Vielfalt unserer Schule gehören sowohl die Aufnahme von Schülerinnen und Schülern mit unterschiedlichen Förderprognosen, denen prinzipiell alle an der Berliner Schule möglichen Schulabschlüsse offen stehen, sowie auch die Aufnahme von Schülerinnen und Schülern mit verschiedenen Förderschwerpunkten, die sowohl integrativ als auch inklusiv beschult werden.

Ziel ist es, alle Schülerinnen und Schüler in ihren besonderen Begabungen und Talenten zu fördern und durch differenzierte Angebote darin zu unterstützen, ihr Leistungspotential bestmöglich zu entwickeln.

In Hinblick auf dieses Ziel haben wir unser Unterrichtsangebot individualisiert, indem wir sowohl ein bilinguales (deutsch-englisches), ein naturwissenschaftliches als auch ein künstlerisches Profil dauerhaft eingerichtet haben. Die Einrichtung dieser drei Profilzüge stellt dabei eine Möglichkeit dar, unterschiedlich begabte Kinder und Jugendliche entsprechend ihrer Neigungen und Fähigkeiten in Klassen zusammenzuführen und gezielt zu fördern. Darüber hinaus kann der durch gleiche fachliche Interessen bedingte höhere Anteil an gemeinsamem Unterricht mögliche, durch Leistungsdifferenzierung bedingte Verluste an Gruppenstabilität kompensieren und so das Zusammengehörigkeitsgefühl und mittelbar auch die Identifikation mit der Schule stärken.

Die Organisation in Profilklassen erweitert prinzipiell die Möglichkeiten bei ausgewählten Themen fächerübergreifenden, projektorientierten Unterricht durchzuführen. Es kann zudem davon ausgegangen werden, dass verbindende Neigungen und vergleichsweise stabile Lerngruppen die Verantwortung der Schüler füreinander erhöhen und sich positiv auf Lernanstrengungen und Leistungsbereitschaft auswirken.