Kunstklasse

Die Kunstklasse – dem Namensgeber verpflichtet

Seit dem Schuljahr 2011/12 gibt es an der Max-Beckmann-Oberschule eine Kunst-Profilklasse, die in Verpflichtung gegenüber unserem Namensgeber Max Beckmann und mit Verweis auf die langjährigen Kompetenzen und die Leistungsfähigkeit des Fachbereiches Bildende Kunst ein wichtiger Baustein des Schulprofils der Max-Beckmann-Oberschule ist.

Der künstlerische Schwerpunkt soll verstärkt zur ganzheitlichen Bildung beitragen, indem es die harmonische Ausbildung von Verstand und Gefühl, von analytischem Denken und Sensibilität sowie von Logik und Intuition anstrebt.

Die Kunstklasse eignet sich für Kinder, die bereits im frühen Alter für sich künstlerische Talente und vor allem Interesse für Kunst entdeckt haben.

Schülerinnen und Schüler der Kunstklasse erhalten daher bereits ab der 7. Klasse verstärkten Kunstunterricht (drei Stunden mehr als in anderen Klassen). In diesen zusätzlichen Stunden werden die Talente der Schüler stark gefördert.

Die Zusammenfassung dieser künstlerisch begabten Schülerinnen und Schüler in einer Klasse verstärkt durch gemeinsame Interessen die Klassengemeinschaft. Die Teilnahme an aufwändigeren Kunstprojekten, sowohl im als auch außer Haus kann zudem gut organisiert werden. Weiterhin gehört der Besuch von einigen Kunstaustellungen zum Programm.

Die Arbeitsweise im Fach Bildende Kunst ermutigt Schülerinnen und Schüler zu divergierendem Denken, das zielgerichtet oder experimentierend tradierte Denk- und Handlungsweisen aufhebt und für Kreativität unverzichtbar ist. Dabei werden Ideenvielfalt, Flexibilität, Originalität, Problembewusstsein und Genussfähigkeit weiter entwickelt.

Das Profil fördert und fordert künstlerische Interessen, Begabungen und Fähigkeiten. Es verbindet die Erweiterung des Repertoires an künstlerischen Techniken mit der Vertiefung der Urteilsfähigkeit über künstlerische Prozesse und Ergebnisse. Hierbei werden insbesondere auch die kommunikativen Fähigkeiten der Schüler gefördert.

Die Schülerinnen und Schüler der Kunstklasse, die in die gymnasiale Oberstufe übergehen, erhalten durch die erlangten Kompetenzen eine wichtige Grundlage in Hinblick auf die Belegung des Fachs Kunst auf dem Leistungskursniveau.

Für die Aufnahme in die Kunstklasse gelten bei einer Übernachfrage folgende Aufnahmekriterien:

25%: Durchschnitt der Förderprognose

25% Notensumme der Fächer Kunst und Deutsch auf den letzten beiden Zeugnissen

50%: Auswahlgespräch im Rahmen der Anmeldung. Das Auswahlgespräch erfolgt auf Grundlage einer vorzulegenden Mappe mit 3 bis 4 Arbeiten in möglichst unterschiedlicher Technik aus dem vorangegangenen Schuljahr. Die Arbeiten müssen mit einem Stempel der Grundschule versehen werden. Gerne können auch andere künstlerische Arbeiten mitgebracht werden. Im Gespräch sollen grundlegende Kompetenzen bzw. fundamentale Kenntnisse und persönliche Interessen bezogen auf den künstlerisch-handwerklichen Bereich festgestellt bzw. nachgewiesen werden, die sowohl in der Schule und/oder außerschulisch erworben wurden.

Alle Ergebnisse werden in eine Rankingtabelle eingegeben und die 25 Schülerinnen und Schüler mit den höchsten Prozentwerten werden in die Kunstklasse aufgenommen.

Die Aufnahme von Kindern mit sonderpädagogischen Förderbedarf wird begrüßt, jedoch muss unbedingt ein Beratungsgespräch erfolgen, damit das Kind nicht überfordert wird.