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Soziales Lernen

Das Soziale Lernen dient der Förderung und Entwicklung von sozialen Handlungskompetenzen, die grundlegend für die aktive Mitgestaltung und ein tolerantes, friedfertiges Zusammenleben in der Schule von Bedeutung sind.

Mit unserem Grundsatz

„ Soziales Lernen“ ist „ Lernen für das Leben “

werden den Schülern demokratische Werte und Lebensformen vermittelt, die es ihnen mit positivem Selbstbild ermöglichen, zunehmend eigenverantwortlich zu handeln und Problembewusstsein zu entwickeln. So lernen sie u.a. Konflikte sozial empathisch, konstruktiv und im Interesse einer friedlichen Gemeinschaft lösungsorientiert und fair zu bewältigen.

Das Soziale Lernen ist deshalb Bestandteil des Schulprogramms und in der Unterrichtsplanung verlässlich implementiert.

Soziales LernenAls Sozialpädagogin und Diplompädagogin für Gesundheitserziehung

führe ich seit Oktober 2012 das Soziale Lernen in den Jahrgangsstufen 7 und 8 sowie projektorientiert in den 9. Klassen durch.

Durch die Ressourcenverknüpfung beider Professionen ist es mir möglich, einerseits in der sozialpädagogischen Beratungsfunktion, andererseits aber auch im Sozialen Lernen, auf die entwicklungsbedingten physiologisch und psychologischen Charakteristiken der Schüler gesundheitsfördernd Einfluss zu nehmen.

Mittels vielfältiger präventiv- und interessenorientierter Inhalte sowie unter Berücksichtigung wesentlicher Entwicklungstendenzen der Schüler, soll das Soziale Lernen Wissen und Einstellungen vermitteln, die eine gesunde Lebensführung positiv beeinflussen.

Um inhaltliche Wiederholungen zu vermeiden und klassenspezifische Besonderheiten zu berücksichtigen, erfolgen regelmäßige Abstimmungen mit den Klassenlehrern und den Fachbereichen Ethik sowie Biologie.

Als wertvolle Unterstützung für eine nachhaltige Präventionsarbeit steht uns ein bewährtes und qualifiziertes Netzwerk von engagierten Kooperationspartnern (nachfolgend genannt) zur Verfügung. Diese außerschulischen Projekte werden von Schülern und Lehrern gleichermaßen geschätzt und gewünscht.


Themenbereiche der Jahrgänge

Themen des Sozialen Lernens im 7. Jahrgang

Vertraut- und Bekanntmachen mit der neuen Schule und den neuen Mitschülern

(Gesprächsrunden, Übungen, gemeinsame Erlebnisse und Exkursionen)

Einleiten der Gruppenprozesse

Kennenlernspiele zur Kontaktaufnahme und zum Abbau von Ängsten oder Hemmungen

Verschiedene Interaktionsübungen erweitern den Kennenlernprozess und

informieren über die eigene Person und deren Interessen

(die Schüler lernen vor und mit der Klasse zu sprechen)

Festigung der Gruppengemeinschaft und Förderung des Zusammengehörigkeitsgefühls

(Übernahme von Verpflichtungen und Verantwortungen )

Vermittlung von speziellen Themen, die das Selbstbewusstsein stärken, die Eigen-ständigkeit und die gesunde Lebensführung fördern

Medienerziehung/Medienkompetenz/ Internetsicherheit und Datenschutz (Richtiger Umgang mit dem Internet)

Cybermobbing
Mobbing „Gemeinsam Klasse sein! Mobbingfreie Schule“

Suchtprävention (Nikotin, Alkohol, gesunde Ernährung)

Pubertät (Hygiene, Abbau von Vorurteilen, Fehlinformationen und Rollenklischees, Erlernen der sozio-sexuellen Kommunikationsfähigkeit)

Gruppenveranstaltungen in Kooperation mit „karuna-prevents“ und dem Familienberatungszentrum „BALANCE“

Themen des Sozialen Lernens im 8. Jahrgang

Festigung der Themen aus dem 7. Jahrgang

Stärkung der Gruppenbildung

(Übungen, Gesprächsrunden, Rollenspiele, Exkursionen)

Entwicklung eines positiven Selbstwertgefühls durch Wahrnehmung und Förderung der eigenen Fähigkeiten, Eigenschaften und Stärken

Respektvoller Umgang mit anderen Schülern

Üben des Verständnisses für eine Person (Empathie)und deren Verhaltensweisen

  • Akzeptanz
  • Toleranz
  • Abbau von Vorurteilen

Mobbing, Cybermobbing und Konfliktbewältigung, Selbstbehauptung und Zivilcourage

(Ursachen von Konflikten erkennen, Lösungsmöglichkeiten diskutieren, Rollenspiele zum Erlernen verschiedener Formen der konstruktiven Konfliktlösung)

Freundschaften, Erwartungen und Gefühle, Liebe

(Hemmungen, Ängste und Vorurteile gegenüber dem anderen Geschlecht bewusst ansprechen und in Gesprächsrunden/Übungen abbauen)

Physische und psychische Veränderungen während der Pubertät

  • ein neues Körper- und Lebensgefühl der Jugendlichen

(Sexualkunde, Hygiene, vielfältige Lebensweisen, Ernährung, Suchtprävention)